Liebe Kameradinnen und Kameraden

Ich freue mich, euch heute zum einjährigen Bestehen meines Bürgerbüros begrüßen zu dürfen.

Ihr braucht keine Angst zu haben, ich werde mich mit meinen Ausführungen relativ kurz halten.

Zuerst einmal möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die mich bis zum heutigen Tag bei meiner Arbeit als Abgeordneter der NPD-Fraktion unterstützt haben.

Da wäre natürlich mein lieber Referent Marcus Müller zu nennen, der von Anfang an mein Büro sicher geleitet hat aber heute leider aus privaten Gründen nicht anwesend sein kann.

Viele Besucher meines Büros haben immer wieder geäußert, daß Marcus seine Tätigkeit souverän meistert und versucht, jedem auf die unterschiedlichste Weise zu helfen.

Des weiteren möchte ich mich bei dem parlamentarischen Berater Robert Beck bedanken, der mit mir zusammen meine Redebeiträge für das Plenum erarbeitet, mir viel Arbeit auch in Bezug auf die Vorbereitung des Umweltausschusses abnimmt und mir jederzeit beratend zur Seite steht.

Ich möchte mich natürlich auch bei meinem Referenten Thomas Rackow bedanken, dem ich es zu verdanken habe, daß ich so eine gut sortierte Weltnetzseite besitze, die immer stärker genutzt wird.

Ich möchte mich auch noch einmal bei Nils, Olaf und Gero bedanken, die am Anfang, als wir noch keine Rollos an den Fenstern hatten und nicht wußten inwiefern uns der politische Gegner angreifen würde, Nachtwache geschoben haben, um für die Sicherheit meines Büros und natürlich auch unserer Bibliothek zu sorgen.

 Allen genannten noch einmal vielen Dank.

Wenn ich auf das Jahr des Bestehens meines - bzw. man muß ja eigentlich schon unseres  Bürgerbüros sagen - zurückblicke, muß ich sagen, daß es doch sehr gut von den Bürgern (hauptsächlich aus Dresden) angenommen wurde. Natürlich ist es bei meinem Bürgerbüro nicht anders, als bei einem Bürgerbüro der SPD oder bzw. der Linken, der Andrang hält sich natürlich in Grenzen.

Aber wir brauchen uns auch nicht über mangelnden Zuspruch beklagen.

Angefangen vom Schüler, der sich etwas NPD-Material mitnehme möchte, über den Harz IV Empfänger, der Fragen hat, was ihm denn alles an Geld zusteht, bis hin zum ganz normalen Interessenten unserer Partei, die seine Probleme einmal loswerden möchte. Jeder bekommt eine Auskunft und Marcus nimmt sich für jeden ausreichend Zeit und hat auch viel Geduld, was das zuhören angeht.

Ich bin auch sehr froh, daß sich unser politischer Gegner stark zurückgehalten hat, vielleicht auch in der Einsicht, daß jeder Abgeordnete das Recht hat, ein Bürgerbüro zu unterhalten und einsieht, daß es eher negativ bei den Bürgern ankommt, wenn jede Woche ein Anschlag auf das Büro durchgeführt werden würde.

Bis zum heutigen Tag existiert ja in Pieschen der ominöse Verein “Pieschen gegen Rechts“, der es sich auf die Fahne geschrieben hat, mich aus meinem Büro zu vertreiben und dafür sogar eine Unterschriftensammlung ins Leben gerufen hat.

Mittlerweile hat vielleicht auch der Verein eingesehen, daß dies so nichts bringt, da wie schon erwähnt, jeder Abgeordnete das Recht auf ein Bürgerbüro hat, so daß die letzte, sogar in der Zeitung angekündigte, Unterschriftensammlung in Form eines Infotisches, erst gar nicht statt fand.

Ich habe schon mehrmals dem Verein angeboten, mich mit Ihnen einmal an einen Tisch zu setzen, um das Gespräch zu suchen und anscheinende Probleme mit mir und dem Büro aus dem Weg zu räumen.

Aber bislang wurde dies weder wahr genommen, noch erhielt ich überhaupt eine Reaktion. Dennoch möchte ich natürlich an dieser Stelle mein Angebot noch einmal erneuern.

Natürlich gab es dann aber doch einige Störungen der sogenannten Linken Gutmenschen. Wie Ihr ja schwer übersehen könnt, wurde die Hausfassade etwas verziert und auch meine Rollos wurden einmal mit Bauschaum zugesprüht. Bei beiden Fällen habe ich natürlich Strafanzeige gestellt, welche derzeit noch bearbeitet werden.

Damit dürfte auch die Losung des Vereines “Pieschen gegen Rechts,“ mit dem NPD-Büro kämen auch mehr rechte Straftaten nach Pieschen hinfällig sein, da auch die Leiterin der Kriminalabteilung des Polizeireviers Pieschen Frau Brasow diese Aussage auf Nachfrage unseres Ortsbeirates Andreas Leibscher vom Nationalen Bündnisses Dresden bei der Ortsbeiratsitzung am Dienstag, dem 27. Mai, so nicht bestätigen konnte.

Das Gegenteil dürfte wohl eher der Fall sein, die linke Gewalt in Pieschen ist mit meinem Büro leicht angestiegen. Pieschen, das konnte auch Frau Brassow versichern, ist auch mit dem Bürgerbüro der NPD ein sicheres Viertel. Erstaunlich war zum einen, daß die Äußerung von Frau Brassow am Freitag, dem 30. Mai, zwar in der SZ veröffentlicht wurde, es aber eben keinen Rechtsradikalen Schwerpunkt gibt, wurde natürlich ausgespart.

Diese Aussage würde ja auch nicht zur Berichterstattung der „Sächsischen Zeitung“ passen.

Erstaunlich war auch, daß Herr Lose, der ja gleich über unserem Büro wohnt und in seinem Fenster deutlich macht. daß er etwas gegen Menschen wie mich hat, nicht anwesend war, obwohl er Initiator des Vereines „Pieschen gegen Rechts“ und Ortsbeirat der SPD, die gänzlich durch Abwesenheit glänzten, ist. Ich glaube aber, er wußte schon, daß nicht viel dabei herauskommen würde, wenn er irgendwelche Schauermärchen vom bösen Rechten, der vom Bürgerbüro aus sein Unwesen treibt, erzählt hätte.  So zog er es vor, gar nicht erst zu erscheinen, in der Hoffnung, daß über dieses Thema vielleicht gar nicht erst gesprochen wird. Da haben sie sich aber mächtig getäuscht Herr Lose! Damit auch die Pieschner Bürger erfahren, daß von meinem Büro keine Gewalt ausgeht, wie Sie und Ihr Verein immer behaupten, werden wir die euch auch die vorliegende Pressemiteilung rund um unser Büro verteilen.

Zum Schluß natürlich noch ein Wort zur nationalen Bibliothek, welche sich ja angrenzend zu meinem Büro im Nachbarraum befindet. Auch diese wurde regelmäßig besucht, auch wenn sich unser Betreuer Olaf sicher freuen würde, wenn der ein oder andere mehr die aus mittlerweile über 1500 Büchern besehende Bibliothek nutzen würde. Darum an dieser Stelle für die, die es immer noch nicht wissen sollten die Öffnungszeiten der Bibliothek. Olaf freut sich sicherlich, euch jeden Donnerstag von 18.00 bis 20.30Uhr begrüßen zu dürfen.

Das soll es von mir aus gewesen sein, ich wünsche euch noch einen schönen Abend und freue mich, euch auch vielleicht mal bei einer regulären Öffnungszeit im Büro begrüßen zu dürfen.

Für alle, die sich bis jetzt noch nicht getraut haben, daß Büfee ist natürlich eröffnet.

Ich erhebe mein Glas und trinke auf euer aller Gesundheit.