
Verein „Gesellschaft historischer Neumarkt Dresden“ soll Wiederaufbau des Stadtkernes von Königsberg unterstützen
René Despang, MdL: „Beteiligung Großbritanniens wäre eine schöne Geste“
Wie aus einer Presseerklärung der „Dresdner Neusten Nachrichten“ vom 10. September hervorgeht, wurde an den Verein „Gesellschaft historischer Neumarkt Dresden“, der sich unter anderem dafür stark macht, den Dresdner Neumarkt rund um die weltberühmte Frauenkirche originalgetreu wiederherzustellen, und der u.a. den Wiederaufbau des Gewandhauses auf dem Neumarkt – ebenso wie der überwiegende Teil der Dresdner Bevölkerung - ablehnt, die Bitte des russischen Architekten Artur Sarnitz (Königsberg GmbH) herangetragen, beim Wiederaufbau der Königsberger Altstadt zu helfen.
Präsident Putin hatte sich nach einem Besuch in Dresden, bei dem er unter anderem den historischen Neumarkt in Augenschein genommen und sich vom Wiederaufbau stark beeindruckt gezeigt hatte, für den Wiederaufbau des Königsberger Schlosses ausgesprochen und 50 Millionen Dollar für dieses Projekt zugesagt. Der Architekt Artur Sarnitz sprach sich dafür aus, daß der Königsberger Stadtkern wie der Dresdner Neumarkt wieder original getreu aufgebaut werden müßte.
Der Vorsitzende der „Gesellschaft historischer Neumarkt Dresden“, Torsten Kulke, äußerte sich dazu in der „Dresdner Neusten Nachdichten: „Was in ihren Kräften stehe, wolle die Gesellschaft gern beisteuern.“ (DNN, 10.09.2007)
Der NPD-Kreisverband Dresden begrüßt die Bestrebungen, die Königsberger Altstadt einschließlich des historischen Schlosses wieder originalgetreu aufzubauen. Königsberg wurde wie Dresden im Zweiten Weltkrieg sinnlos dem Erdboden gleichgemacht. Es wäre nach Ansicht des Dresdner NPD-Landtagsabgeordneten René Despang „eine außerordentlich schöne Geste, wenn sich auch Großbritannien am Wiederaufbau in der alten Hauptstadt Ostpreußens finanziell beteiligen würde – schließlich waren es englische Bomber, die im August 1944 diese schöne alte deutsche Stadt zerstörten.“
Vor der Kulisse der herrschenden political correctness empfinden es die Dresdner Nationaldemokraten übrigens als überaus bemerkenswert, daß die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ - historisch richtig – die Gründung Königsbergs durch den Deutschen Orden im Jahre 1255 ebenso erwähnen wie die Tatsache, daß Königsberg seit diesem Zeitpunkt bis zum Jahre 1945 ununterbrochen deutsch war, als die Sowjetarmee die preußische Hauptstadt eroberte; 1946 wurde sie dann in „Kaliningrad“ umbenannt. Auch auf die Vertreibung der Deutschen 1947/48 weisen die DNN korrekterweise hin, wobei unzählige Deutsche ihr Leben verloren.