
Die Aufregung des Herrn Lichdi von Bündnis 90/Die Grünen!
Die Eröffnung des Bürgerbüros des Landtagsabgeordneten Despang sorgte dereinst für Erregung in Dresden-Pieschen und den umliegenden Stadtteilen. Bei näherem Hinsehen sieht der Betrachter dann aber den genauen Grund, wenn er erkennt, daß derartige Vorgänge nur deshalb diesen Rahmen erhalten, weil es manche Mitmenschen für nötig halten, der Partei, die demokratisch gewählt wurde, auch grundsätzliche Rechte zu verweigern.
Der Abgeordnete Johannes Lichdi nun, seines Zeichen Parlamentarier der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, beteiligt sich an derartigen Kampagnen, die sich gegen die NPD richten, immer sehr rege, sieht er sich doch als einen Vorkämpfer gegen die Nationaldemokraten. Eine, aber nicht die einzige, Form dieses Kampfes, ist das Erlangen von Informationen mittels einer Kleinen Anfrage.
Diese Form nutzte er nun, um Informationen zu einem vermeintlichen Überfall von „Neonazis“ auf ein „Wohn- und Kulturprojekt“ zu erhalten, was letztlich aber eher erfolglos blieb. Ganz so wie sein vehementer Kampf gegen die NPD.
Der Landtagsabgeordnete Rene’ Despang erklärte nun hierzu:
Herr Lichdi, ich kann Sie beruhigen, die Sicherheit der Einwohner in Dresden Pieschen wird durch die Eröffnung meines Bürgerbüros auch weiter gegeben sein insofern sie davon ausgehen, daß es von Seiten der nationalen Opposition zu irgendwelchen Störungen kommen sollte. Im Gegenteil, die ersten Bürger Pieschens konnte ich schon in meinem Bürgerbüro willkommen heißen und Sie konnten sich selber ein Bild darüber machen, wie Politik für die Dresdner von Seiten der NPD-Fraktion aussieht.
Inwieweit linke „Chaoten“, mit denen sie ja teilweise Hand in Hand zusammenarbeiten (ich sage nur ‚Kaffeefahrt gegen Rechts’ oder ‚Behinderung des Trauermarschs am 13. Februar’), in Zukunft die Ruhe in Pieschen stören werden, weiß ich nicht. Es ist leider davon auszugehen, daß es von dieser Seite noch öfters zu Störungen kommen wird. Wir werden jedenfalls alles dafür tun, daß diese sich nicht vor meinem Büro austoben können und bspw. in der Nähe stehende Fahrzeuge in Mitleidenschaft ziehen werden.
4.7.2007
René
Despang MdL
www.rene-despang.de