Ja zum Kulturerhalt – Nein zur Schmuddelkunst!


Mit Bestürzung haben die Dresdner Nationaldemokraten die soeben veröffentlichten Pläne für das neue Gewandhaus am Neumarkt zur Kenntnis genommen. Nach NPD-Auffassung paßt der geplante Neubau weder in den barocken Kontext des Neumarkts noch in den der Dresdner Kunstgeschichte. Der Dresdner Neumarkt ist in seiner Gesamtheit ein in sich stimmiges architekturgeschichtliches Ensemble. Die nun öffentlich gewordenen Entwürfe für das neue Gewandhaus in direkter Nachbarschaft zur Frauenkirche können vor diesem Hintergrund nur als Provokation an die Adresse der Stadt interpretiert werden. Die jetzt präsentierten Entwürfe werden der kulturhistorischen Kulisse Dresdens, um deretwillen jährlich Tausende Besucher aus aller Welt in die Elbmetropole strömen, in keiner Weise gerecht; nach NPD-Auffassung erwecken sie eher den Eindruck eines postmodern-kubistischen Flickenteppichs.

Der Dresdner NPD-Landtagsabgeordnete René Despang erklärte dazu:

„Es scheint für Dresden symptomatisch zu sein, daß Bürgerbegehren entweder mißachtet werden - wie bei der Waldschlößchenbrücke - oder solange abgestimmt wird, bis den Vertretern der Altparteien das Ergebnis paßt. Über 63.000 Bürger forderten im Jahr 2002, daß an dieser Stelle keine Bebauung erfolgen soll. Damit orientierten sie sich an einer 200-jährigen Bautradition. Ich werde mich deshalb mit Nachdruck dafür einsetzen, daß den Dresdnern und den vielen tausend Touristen, die unsere Stadt besuchen, die Umsetzung der Bebauungspläne erspart bleibt. Ich freue mich schon auf die Auseinandersetzung am 18. Mai im Dresdner Rathaus, der ich mit engagierten Bürgern beiwohnen werde.“

08.05.2007

René Despang MdL
www.rene-despang.de

zurück