Prozeßauftakt gegen Mitjas Mörder in Leipzig

Am 22. Februar 2007 verläßt der neunjährige Mitja aus Leipzig den Hort im Leipziger Stadtteil Stahmeln und steigt mit dem späteren Mörder Uwe Kolbig (43) in die Straßenbahnlinie 11 und fährt mit ihm in seine Wohnung nach Leipzig Schkeuditz wo er Ihn anschließend brutal vergewaltigt und später erdrosselt. Am 24 Februar 2007 wird Mitjas Leiche in der Gartenlaube von Uwe Kolbig gefunden, nachdem ihn ein Gartennachbar auf dem Fahndungsfoto erkannt hatte. Am 1. März wirft sich Kolbig vor eine Straßenbahn und wird schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Am Dienstag, den 28. August 2007, war im Landgericht Leipzig der Prozeßauftakt bei dem Kolbig die Tat vollumfänglich gestand. Das Areal vor dem Landgericht war großflächig abgesperrt worden. Am Einlaß wurde eine Sicherheitsschleuse aufgebaut und jeder der zirka 100 Zuschauer wurde aus Sorge vor Übergriffen auf den Angeklagten gründlich kontrolliert. So verzögert sich der Beginn nochmals um eine Stunde. Oberstaatsanwältin Claudia Laube faßte den Tathergang noch einmal zusammen. Laube sagt „die Tat ist verachtenswert“. Danach macht Kolbig kurz und sehr leise einige Angaben zur Person. Anschließend verliest sein Verteidiger eine Erklärung seines Mandanten. Darin entschuldigt er sich für die Tat bei den Angehörigen. Es scheint, als wolle er sich mit diesem Geständnis entlasten. Aber die Eltern von Mitja, die als Nebenkläger auftreten, lassen diese Aussagen nur kalt. Für sie steht fest, daß der Mörder ihres Sohnes für immer ins Gefängnis muß und daß er dieses nie wieder verlassen darf.

Der Prozeß soll am Donnerstag den 30. August fortgesetzt werden und das Urteil soll voraussichtlich am 11. September gesprochen werden.

Der NPD-Kreisverband Leipzig verteilte in den letzen Tagen ein Flugblatt, um auf den Fall und sein Opfer hinzuweisen. Es kam zu zahlreichen Gesprächen, mit vielen Bürgern, die der Forderung der NPD „Todesstrafe für Kindermörder“ ihre Zustimmung gaben

Der Dresdner Landtagsabgeordnete Rene Despang, der mit seiner Tochter und seiner Freundin in Dresden am Prozeßtag 2000 Flugblätter in Dresden zu diesem Thema verteilte, sagte zum Prozeßauftakt:

„Man muß sich einmal vorstellen, daß Uwe Kolbig wegen mehrfachen Kindesmißbrauchs vorbestraft war. Zuletzt kam er im Jahr 2000 wieder auf freien Fuß. Wäre er nicht freigelassen worden, dann wäre der kleine Mitja jetzt noch am Leben. Leider scheint es so, daß in diesem Land „Täterschutz vor Opferschutz“ geht. Das bewies ja auch der ‚Fall Stephanie‛ in Dresden, bei der der Vergewaltiger nach seiner Festnahme auf das Gefängnisdach flüchten konnte und dort sogar noch eine Decke und heißen Tee gereicht bekam. 

Unzählige Fachleute haben immer wieder bestätigt, daß man solche Personen nicht therapieren kann und darum auch nie auszuschließen ist, daß Sie eine solche Tat nach ihrer Freilassung wieder begehen werden. 

Wie viele unschuldige Kinder müssen denn noch mißhandelt und ermordet werden, bis endlich härtere Gesetze gegen diese Mörder und Vergewaltiger in Kraft treten?

Die NPD und viele Bürger in Deutschland fordern immer wieder: Todesstrafe für Kindermörder und lebenslängliche Verwahrung von Kinderschändern, denn :

Unsere Kinder haben eine sichere Zukunft verdient!

29. August 2007

Réné Despang

 

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