
Nein zum Umbau des Militärhistorischen Museums!
Wie die Dresdner Morgenpost vom 8. Juni 2007 meldet, ist der sogenannte amerikanische „Star-Architekt“ Daniel Libeskind derzeit damit beschäftigt, einen Keil aus Glas und Stahl in das Militärhistorische Museum zu treiben. Damit soll offensichtlich die Dresdner Reihe „Moderne Bauten, die niemand wirklich braucht“ fortgesetzt werden.
Jetzt schon gibt es beispielsweise mit dem sogenannten „Schmetterling“, wie die überdimensionale Überdachung des Postplatzes bezeichnet wird, der Synagoge, die eher wie ein überirdischer Bunker wirkt, dem Kino auf der Prager Straße, bei dem der Putz schon abblättert, oder der häßlichen Feuerschutzleiter am Stadtmuseum, diverse Hinterlassenschaften moderner Architektur in Dresden, auf die die Einwohner dieser Stadt nur zu gerne verzichten würden.
Sieht man sich den geplanten Keil, der in das Militärhistorische Museum installiert werden soll, einmal genauer an, so stellt man fest, daß diese historische Fassade mit Glas und Stahl verschandelt werden soll. Erinnert sei in diesem Zusammenhang daran, daß auch auf dem Neumarkt ein ähnliches Gebäude errichtet werden sollte, direkt neben der Frauenkirche. Daraufhin entlud sich der Zorn der Dresdner Bürger auf Veranstaltungen und in unzähligen Leserbriefen. Mann kann nach derzeitigem Stand der Dinge davon ausgehen, daß der massive Protest der Dresdner Erfolg hatte und sie von diesem Architektur-Abenteuer verschont bleiben.
Man muß sich schon fragen, warum dieses Bauwerk, wie die Morgenpost es ausdrückt, ein „europaweit architektonisches Glanzstück“ wird.
Nicht nur, daß man es einmal mehr versäumte, den Dresdner Bürger zu dem irrsinnigen Bauvorhaben zu fragen, in der weisen Voraussicht, daß dieser solche Experimente ablehnt, nein, der gesamte Umbau kostet laut Morgenpost 48 Millionen Euro. Die Kosten werden zwar vom Bundesverteidigungsministerium getragen; dennoch handelt es sich um Steuergelder, die weit sinnvoller angelegt werden könnten.
Der Dresdner NPD-Landtagsabgeordnete René Despang sagte dazu:
„Ich habe schon vor drei Jahren gemeinsam mit dem Nationalen Bündnis Dresden meinen Protest gegen den Libeskind-Entwurf zum Ausdruck gebracht, und an unserer Haltung hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert. Wir haben damals, als die Umbaupläne bekannt wurden, ein Flugblatt erstellt und an die Dresdner Bürger verteilt (abrufbar unter www.nationales-buendnis-dresden.de in der Rubrik Informationen). Die Reaktion darauf war erstaunlich, denn der Entwurf wurde von allen Bürgern, die uns nach der Verteilung dieses Flugblattes angeschrieben hatten, abgelehnt.“
Bleibt zu hoffen, das die Dresdner Bürger nochmals Sturm laufen – genau so, wie im Fall des geplanten Gewandhauses –, und daß dieses Projekt gestoppt werden kann.
Wir werden natürlich auch weiterhin unseren Protest auf die Straße tragen, und den Bürgern aufzeigen wie verantwortungslos mit ihren Steuergeldern umgegangen wird.
Wir und sicherlich viele Dresdner Bürger haben genug von dieser neuen Bauweise und fordern:
Stoppt dieses Projekt sofort, bevor es zu spät ist!“
René
Despang MdL
www.rene-despang.de