
Mügeln, ein zweites Sebnitz?
In den „Dresdner Neuesten Nachrichten“ vom 24 August konnte man auf Seite 3 in großen Lettern lesen: „NPD-Verbot prüfen“! Darunter befand sich ein Gespräch mit dem SPD-Bundesvorsitzenden Kurt Beck. Darin äußert er unter anderem: „Ich halte eine neuerliche Prüfung eines NPD-Verbots mit allen rechtsstaatlichen Mitteln für unabdingbar. Auf meine Anregung hin wird der nächste SPD-Bundesparteitag einen solchen Fahrplan abstimmen.“
Was war geschehen?
In dem Ort Mügeln (ca. 5000 Einwohner) im Landkreis Torgau Oschatz in Nordsachsen feierte man am Sonnabend, den 18 August, Altstadtfest. In einem großen Bierzelt kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen deutschen Festzeltbesuchern und 8 Indern. Diese flüchten in ihre, in der Nähe liegende Pizzeria. Später heißt es „Deutsche jagen Inder durch sächsische Kleinstadt (große Überschrift in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 21. August.) Der Polizeisprecher hingegen widerspricht dieser Aussage. So sagt er wörtlich: „Von einer Hetzjagd durch die Stadt kann aber nicht die Rede sein, Pizzeria und Festzelt liegen dicht beieinander.“ Es sollen rassistische Parolen gerufen wurden sein, aber von wem?! Natürlich lief am nächsten Tag die Empörungsmaschinerie auf Hochtouren. Immer wieder hörte man, es müsse endlich im Osten mehr gegen rechts getan werden. Natürlich waren es die Rechten, hieß es immer wieder, wer sollte es denn auch anders gewesen sein! Der Mügelner Bürgermeister Gotthard Deuse (FDP) geriet unter starken Beschuß, weil er äußerte, daß es in seiner Stadt keine Rechtsextremen gebe. Zwei in der Nacht festgenommene Jugendliche werden noch am gleichen Abend wieder freigelassen. Doch auch in diesem Punkt widerspricht der Polizeisprecher: „Gegenwärtig werden Ermittlungen in alle Richtungen geführt.“
Aber es gibt auch ganz andere Töne zu hören! Laut Einschätzungen einiger einheimischen Bürger des Ortes sollen die Inder mit den Rangeleien im Festzelt angefangen haben. Danach sollen die Inder versucht haben, mit Frauen anzubändeln .Wieder andere berichten, daß die Inder einen alten Mann bedrängten. In der Nähe des Festzeltes wird ein schwer verletzter Deutscher gefunden. Aber trotzdem bleibt es dabei: angefangen haben die Rechten!
Nun fordert also Kurt Beck in den „Dresdner Neuesten Nachrichten“ vom 24 August ein NPD-Verbot. Erstaunlich ist das in der gleichen Zeitung, nur zwei Seiten weiter auf Seite 5, die Situation schon wieder anders dargestellt wird. So äußert sich ein Mitglied der „Limit Live Band“, die an diesem Abend im Festzelt aufspielte, daß es von Seiten der Inder Provokationen gegeben hätte. Die Inder hätten sehr offen getanzt und andere angerempelt. Ein älterer Mann habe etwas abbekommen. Ein 22jähriger Jugendlicher berichtet: „Etwa 5 Inder hätten sich mit abgebrochenen Flaschen bewaffnet. Er habe beobachtet, wie einer der Inder eine Flasche über seinem Kopf hielt und damit losschlagen wollte.“ Ja haben denn die Rechten dann doch nicht angefangen? Fragen über Fragen! Der Chefarzt der Psychiatrischen Klinik im Fachkrankenhaus Hubertusburg in Wermsdorf äußert sich in der „DNN“ zu der Behauptung, „Mügeln ist jetzt bundesweit Thema“: „Verheerend, wirklich. Jeder Politiker, bis hinauf zur Kanzlerin meint jetzt, dazu etwas sagen zu müssen. Eine besserer Art der Werbung können die Rechten doch überhaupt nicht bekommen.“
Bleibt die Frage, wie die Reaktion sein wird, sollte sich herausstellen, daß alles anders war und wirklich die Inder angefangen haben, Streit mit den Deutschen vor Ort zu suchen. Werden sich dann die Medien bei den Bürgern in Mügeln, die momentan als Rechte hingestellt werden, weil sie nichts unternommen und sich daran beteiligt haben, entschuldigen? Wohl eher nicht! Werden dann die Medien laut verkünden, daß sie sich getäuscht haben, und die Rechten und besonders die NPD mit diesem Vorfall nichts zu tun hat. Die Antwort ist jetzt schon sicher -Nein!
Der NPD-Abgeordnete im Sächsischen Landtag, René Despang, äußert sich dazu: „Der Fall erinnert sehr stark an Sebnitz, als 50 Rechte den kleinen Joseph in einem Freizeitbad am hellichten Tag ertränkt haben sollen. Der Aufschrei war groß und auch damals war der Ruf nach einem NPD-Verbot deutschlandweit verbreitet worden. Was davon übrig geblieben ist, wissen wir alle. Nein, es waren nicht die Rechten! Der kleine Joseph ist leider, ohne fremde Einwirkung, ertrunken. Natürlich hat sich bis heute niemand bei den damals angeblichen Tätern entschuldigt, und die Medien versuchten sich in Unschuld zu waschen. Aber wie heißt es doch so schön: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht!“
Fest steht, daß im Fall Mügeln noch gar nichts geklärt ist, und daß die Medien, wenn sie nicht ein zweites Sebnitz wollen und sich danach weltweit fragen lassen müßten, warum sie nur mit ihrem Urteil so voreilig waren, sehr vorsichtig mit ihren Äußerungen sein sollten.
Liebe Bürgerinnen und Bürger, darum noch einmal der Hinweis: glauben Sie nicht alles, was Ihnen von den Medien, egal ob Zeitung oder Fernsehen, aufgetischt wird, und hinterfragen sie alles gründlich. Sie wissen doch: Man schlägt die NPD, aber in Wirklichkeit meint man Sie, das deutsche Volk. Wehren Sie sich gegen einen solchen „Schweinejournalismus“ und gegen „Landesväter“, die ihre „Kinder“ mit Dreck bewerfen, indem Sie Ihre Stimme denen geben, die für die Wahrheit und für unsere gemeinsamen deutschen Interessen kämpfen: der NPD.
www.rene-despang.de