
René Despang, MdL,
zum Wahlergebnis der NPD in der Landeshauptstadt Dresden:
Liebe Dresdnerinnen und Dresdner,
an allererster Stelle möchte ich mich heute bei allen bedanken, die sich bis zum letzten Tag in Dresden am Wahlkampf der nationalen Opposition in der sächsischen Landeshauptstadt beteiligt haben. Wir haben bis zuletzt einen außerordentlich intensiven Wahlkampf geführt und konnten in den zurückliegenden Wochen viele neue Interessenten und Mitstreiter gewinnen. Bei ihnen werden wir uns in den nächsten Tagen melden, um den persönlichen Kontakt aufzunehmen.
Natürlich gilt mein Dank bei dieser Gelegenheit auch allen, die in ihrem Wahllokal für die NPD gestimmt haben. Im ‚Vergleich zur letzten Kommunalwahl 2004, als das Nationale Bündnis Dresden 4,02 Prozent erhielt und 20574 Stimmen erringen konnte, haben wir in diesem Jahr mit 21615 Stimmen unser Ergebnis noch um 1041 Stimmen steigern können. Da die Wahlbeteiligung aber im Vergleich zu 2004 (45,9%) mit 49 % etwas höher lag, hat sich unser Ergebnis unter dem Strich prozentual auf 3,66 % verschlechtert.
In einigen der Dresdner Wahlkreise konnten wir unsere guten Ergebnisse weiter
ausbauen. In einigen Wahllokalen lag die NPD sogar vor der SPD. Diese Position gilt es nun weiter auszubauen. Gerade in den weniger erfolgreichen Wahlkreisen heißt es jetzt Flagge zu zeigen und unsere politischen Forderungen glaubhaft zu vermitteln. Insbesondere wird es in den kommenden Wochen und Monaten auch darum gehen, Nicht- und Protestwähler verstärkt für uns zu gewinnen und zur Landtags- und Bundestagswahl zur Stimmabgabe für die NPD zu animieren. Hier wird einer der Arbeitsschwerpunkte der Dresdner NPD in den nächsten Wochen liegen.
Unser selbstgestecktes Ziel, in Fraktionsstärke in den Dresdner Stadtrat einzuziehen,
konnten wir leider trotz intensiver Bemühungen nicht erreichen. Es wird daher in der neuen Legislaturperiode keine leichte Aufgabe für unseren Kreisvorsitzenden Jens Baur und den Bundesvorsitzenden der kommunalpolitischen Vereinigung der NPD, Hartmut Krien, sein, sich im Stadtrat zu behaupten und unsere Positionen und Forderungen im Dresdner Stadtparlament klar anzusprechen. Ich bin mir aber sicher, daß unsere beiden Stadträte dies stets mit allen gegebenen Möglichkeiten und in der angemessenen Deutlichkeit tun werden. Auch darüber werden wir Sie natürlich regelmäßig informieren.
Es gilt heute nach vorn zu schauen. Schon in wenigen Wochen beginnt in Sachsen der Landtagswahlkampf, und auch hier wollen wir unseren Teil dazu beitragen, daß die NPD erneut mit einer starken Fraktion in den Sächsischen Landtag einzieht.
Ich hoffe, daß sich in den kommenden Monaten möglichst viele unserer Mitglieder, Aktivisten und Unterstützer am Landtagswahlkampf beteiligen werden. Jede Hilfe wird gebraucht. Natürlich werden wir auch zur Landtagswahl einen flächendeckenden Wahlkampf führen und aufzeigen, daß es sich lohnt, wieder
wählen zu gehen – auch wenn wir in den Medien totgeschwiegen oder verunglimpft
werden. Die NPD hat klare Forderungen und kann eine überzeugende politische Alternativen anbieten. In den zurückliegenden viereinhalb Jahren hat die nationale Opposition im sächsischen Landtag immer wieder überzeugend unter Beweis gestellt, daß sie sich ihren Platz als authentische Opposition im Landesparlament verdient hat und ihn auszufüllen weiß.
Es ist heute wichtiger denn je, daß es auch im sächsischem Landesparlament eine politische Kraft gibt, die sich ausschließlich um die Interessen der sächsischen Bürger kümmert und nicht williges Vollzugsorgan der Brüsseler EU-Zentrale ist. In Zeiten der Wirtschaftskrise, eines allgemeinen Werteverfalls, steigender Arbeitslosigkeit und eines menschenverachtenden Lohndumpings kann unsere Losung nur lauten:
Jetzt erst recht – NPD in den Sächsischen Landtag!