
Gemeinsame
Erklärung
des Landesvorsitzenden der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland Kai Pfürstinger und des Dresdner NPD Landtagsabgeordneten René Despang!
Jedes Jahr am 13. Februar gedenken zahlreiche Bürger Dresdens der Opfer der Zerstörung Ihrer Stadt vor nunmehr 63 Jahren.
Dies tun sie auf die unterschiedlichste Art und Weise. Die einen gehen am Vormittag zur offiziellen Kranzniederlegung der Stadt auf den Dresdner Heidefriedhof und legen ein paar Blumen nieder. Andere wiederum gehen zu einem Gottesdienst und beten für ihre verstorbenen Angehörigen, die sie beim Angriff auf Dresden verloren haben, oder sie erinnern sich im Stillen an Ihre Bekanten, Verwandten oder Freunde, die seit dem Angriff nicht mehr unter Ihnen weilen und stellen als Zeichen der Trauer eine Kerze in ihr Fenster.
Dresden galt 1945 als sichere Stadt, die nicht angegriffen werden würde. Dies begründet sich zum einen aus der Tatsache, daß es in Dresden keine Rüstungsindustrie gab. Desweiteren gab es in Dresden unzählige Kunst- und Kulturschätze von unermeßlich hohem Wert. Außerdem war Dresden eine Lazarettstadt. Unzählige Verletzte hielten sich hier auf und hofften auf das Ende des Krieges und schlußendlich war Dresden vollgestopft mit Flüchtlingen, die aus Ihrer Heimat im Osten vertrieben wurden und in Dresden versuchten, nach dem kaum zu beschreibenden Leid, das sie auf Ihrer Flucht durchmachen mußten, endlich zur Ruhe zu kommen.
Viele Menschen sagten immer wieder „Dresden wird nicht bombardiert werden“. Doch sie hatten sich geirrt! Dresden wurde an zwei Tagen zu über 80 Prozent dem Erdboden gleichgemacht. Gerade in der Dresdner Innenstadt blieb kein Stein auf dem anderen stehen. Als sich der Rauch nach dem nächtlichen Angriff am 13. Februar langsam verzogen hatte, konnte man fast an jeder Ecke Leichen sehen, wohin das Auge auch blickte. Langsam rückten die ersten Feuerwehren aus, um die Brände zu löschen, und die Krankenwagen, um Verletzte zu bergen. Hilfe kam aus vielen umliegenden Städten und Gemeinden. Genau zu diesem Zeitpunkt setzte der zweite, noch größere Angriff der viermotorigen Lancasterbomber ein, um die Retter, die kaum eine Möglichkeit zur Flucht hatten, auch noch zu vernichten. Was für ein teuflischer Plan!
Wer das alles überlebt hatte und dachte, daß es nicht schlimmer kommen kann, der irrte sich, denn einzelne Jagdflugzeuge machten im Tiefflug mit ihren Bordkanonen Jagd auf einzelne, flüchtende Personen. Das Leid, welches die Menschen in Dresden in diesen Tagen durchmachen mußten, läßt sich kaum beschreiben, und die, die dieses Inferno überlebt haben, werden es niemals wieder vergessen.
Kein Mensch wird jemals genau sagen können, wie viele Menschen an diesen Tagen in Dresden starben. Eines dürfte aber sicher sein, nämlich daß es sich um weitaus mehr als die von der Stadt Dresden offiziell genanten 35 000 Tote handelt. Wenn man seriöse Forschungen anstellt und zugrundelegt, daß etwa 80 Prozent Dresdens zerstört wurden und ungefähr eine bis anderthalb Millionen Menschen sich zu diesem Zeitpunkt in der Stadt aufhielten, weiß man, daß die offizielle Zahl der Toten niemals realistisch ist. Die offiziell genannte Zahl von 35 000 Toten ist die Zahl der nach den Bombenabwürfen eindeutig identifizierten Leichen, die geborgen werden konnten. Hier fehlen also noch die vielen Opfer, die in den Häusern oder auf der Straße verbrannt sind, da es kaum Luftschutzbunker gab, und die Verschütteten, die man nicht identifizieren konnte und die nicht in dieser Zahl enthalten sind.
Eine Zahl von 200 bis 300 000 Toten dürfte daher durchaus realistisch sein.
Trotzdem dreht sich die Desinformationsspirale immer weiter. Das ging sogar soweit, daß vor einigen Jahren von einigen sogenannten Experten behauptet wurde, es gab überhaupt keine Tieffliegerangriffe, die Jagd auf einzelne Menschen gemacht hatten. Die Entrüstung der Dresdner war natürlich dementsprechend groß, gibt es doch Gott sei Dank noch genügend Zeitzeugen, die diese Angriffe am eigenen Leib miterlebt haben.
Aber wie weit wird man erst gehen, wenn die letzten Zeitzeugen in 10 bis15 Jahren verstummt sind? Hat es dann vielleicht „nur“ noch 20 oder vielleicht sogar „nur“ noch 10 000 Tote gegeben? Vorstellbar wäre eine solche Geschichtsklitterung angesichts des momentanen Zustands unserer Gesellschaft. Aber mit welchen Recht maßt man sich an, auf der einen Seite Tote aufzurechnen, wenn es keine Deutschen sind, und auf der anderen Seite die Zahlen der deutschen Opfer immer weiter herunterzurechnen? Dies gibt es sicherlich in keinem anderen Land als in Deutschland. Auch die Behauptung, Deutschland hätte den Krieg begonnen und daher wären die Zerstörungen der deutschen Städte und die Ermordung unzähliger Menschen in deutschen Städten gerechtfertigt, entbehren jeglicher Logik und Moral.
Aus diesem Grund führt die nationale Opposition seit vielen Jahren unter der Führung der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) einen Trauermarsch in Dresden durch, an dem sich Tausende Menschen aus ganz Deutschland und aus dem Ausland beteiligen. Jung und Alt stehen nebeneinander und gedenken in einem großen Trauerzug schweigend der Toten des alliierten Terrors. Der politische Gegner hingegen feiert, und ruft lauthals „Deutschland verrecke“ oder „Bomber Harris do it again“ („Bomber Harris mach's noch mal“) oder „alles Gute kommt von oben“, und keiner schreitet ein und unterbindet diese menschenverachtenden Sprüche. Man kann darüber auch im Nachhinein nichts in der Zeitung lesen. Es ist ein Hohn, daß man dann auch noch hört, daß „Nazis“ oder „Faschisten“ den Gedenktag mißbrauchen und man „deren Treiben“ mit allen Mitteln verhindern müsse. In großen Lettern ist dann wieder zu lesen: „Diese Stadt hat Nazis satt“. Dazu werden Tausende Kerzen von Parteimitgliedern der etablierten Parteien oder von Gewerkschaftsfunktionären oder von linken Ideologen vor der Semperoper als Spruchband aufgestellt. Der normale Dresdner ist dort sicherlich nicht anzutreffen.
Es gehört mittlerweile auch zur Normalität, daß der friedliche Trauermarsch durch Sitzblockaden oder durch linke Chaoten immer wieder gestoppt oder behindert wird. Die Vorsitzenden der Linkspartei, der Grünen und sogar der SPD sind dabei in der vordersten Reihe zu finden. An diesem Tag wird das Recht auf Meinungsfreiheit und das Demonstrationsrecht selbst von diesen Damen und Herren, die eigentlich wissen müßten, was darüber im Grundgesetz steht, ausgehebelt und mit Füßen getreten. Die Polizei ist überfordert, weil sie von ganz oben die Anweisung bekommen, daß sie den nationalen Trauerzug hinhalten und nach einer Weile zurück zum Ausgangspunkt begleiten sollen. Doch wie lange geht dieses ungerechte Treiben noch gut? Wie lange lassen sich die vielen Menschen auf der Straße dies noch tatenlos gefallen? Wir möchten an dieser Stelle noch einmal betonen, daß von uns keine Gewalt ausgeht und wir auch nichts Verbotenes zeigen, geschweige denn rufen. Hier geht es einzig und allein darum, die nationale Opposition zu behindern.
Wir rufen Sie, liebe Bürger aus Dresden, und Euch Kameraden aus Nah und Fern auf: Kommen Sie am 16. Februar nach Dresden zum bundesweiten Trauermarsch und machen Sie sich bitte selbst ein Bild unserer würdevollen Veranstaltung. Gedenken Sie mit uns friedlich der unzähligen Toten des alliierten Bombenterrors. Am Vormittag des 13. Februar ehren wir auf dem Heidefriedhof unsere Toten und am Abend findet ein regionaler Trauermarsch statt. Alle Bürger aus Dresden und Umgebung sowie die sächsischen Kameraden sind aufgefordert, sich daran zu beteiligen.
Laßt uns gemeinsam ein sichtbares Zeichen setzen, das nicht verschwiegen werden kann!
Jeder hat das Recht der Toten in Würde zu gedenken, auch wir!
Weitere Hinweise zum Trauermarsch finden Sie unter www.jlosachsen.de oder unter www.rene-despang.de.