
Was geht im Asylbewerberheim in Mickten vor?
Sowohl die „Sächsische Zeitung“ als auch die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ berichten heute in ihrem Lokalteil über Beschwerden von Anwohnern über die Insassen des Asylbewerberheims auf der Trachauer Straße 9 in Mickten.
In den letzten Wochen soll es dort zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen sein. Anlaß seien Kämpfe von Heimbewohnern untereinander gewesen. Wenn man die Berichte genau liest, kommt man zu dem Schluß, daß der Hintergrund der hausinternen Auseinandersetzungen offenbar Drogengeschäfte sind.
Zwei Anwohner, die aus Angst vor Übergriffen nicht genannt werden wollen, berichteten den beiden Zeitungen außerdem über ständig laut dröhnende Musik und Pöbeleien gegen vorübergehende Frauen mit einem sexuellen Hintergrund.
Während der Polizeisprecher Mirko Petters gegenüber der SZ erklärte, daß kein Anlaß „zu besonderer Sorge“ bestehe, räumte Rathaussprecher Karl Schuricht Probleme mit den Asylbewerbern ein, indem er mitteilte, daß eine Person in ein anderes Heim – allerdings auch im Stadtgebiet – verlegt wurde und es mit zwei weiteren ein „umfassendes klärendes Gespräch“ (so gegenüber der DNN) gegeben habe.
Der Dresdner NPD-Landtagsabgeordnete René Despang, der sich am 30. August erneut um ein Mandat bewirbt und im Dresdner Landtagswahlkreis 5 antritt, zu dem auch Mickten gehört, zeigte sich heute sehr besorgt über die Berichte und forderte die Stadt auf, energisch zu handeln und Verfehlungen von Insassen des Heims nicht zu vertuschen.
Despang sagte:
„Es ist eine Zumutung, daß solche Heime mitten in einer normalen Wohngegend errichtet werden, obwohl man doch weiß, daß nicht selten aus diesen Heimen Straftaten verübt werden. Asylantenheime gehören an den Stadtrand oder noch besser in weitgehend unbewohntes Gebiet auf dem Land. Dort können diese Leute mit ihren anderen kulturellen Gepflogenheiten nicht Angst und Schrecken unter der deutschen Bevölkerung verbreiten. Außerdem muß durch schnelle Asylverfahren dafür gesorgt werden, daß Ausländer, die kein Asyl in Deutschland erhalten, unser Land rasch wieder verlassen.
Die Bürger an der Trachauer und an der Sternstraße haben jedenfalls meine Unterstützung in ihrem Kampf mit den Behörden. Sie können sich gern auch mit vertraulichen Hinweisen über ihre Beobachtungen an mich wenden. Außerdem werde ich mich mit einer Kleinen Anfrage an die Staatsregierung wenden und so mit dafür sorgen, daß die Vorgänge rund um das Asylbewerberheim aufgeklärt werden.“
Holger Szymanski